Luxor-Tempel in Ägypten, zeigt Reihen alter Statuen entlang des Weges, der zur Eingangstür führt, unter einem partly cloudy Himmel.

Luxor – Ägyptens Tempel und Gräber

Ostufer und Westufer – Karnak, Königsgräber, Ballonflüge

Ostufer und Westufer – Karnak, Königsgräber, Ballonflüge

Auf beiden Ufern des Nils liegt Luxor – Ägyptens Tempel stehen im Osten, seine Königsgräber im Westen. Am Ostufer stehen der Karnak-Tempel und, rund drei Kilometer weiter südlich, der Luxor-Tempel, am Westufer liegt das Tal der Könige mit den Grabanlagen des Neuen Reiches. Nach Kairo dauert der kürzeste Linienflug 1 Stunde 10 Minuten. Wer die Stadt Luxor plant, plant deshalb zwei Ufer und kein Zentrum.

Die Trennung der Ufer ist keine Erzählung, sondern behördlich begründet. Das Ministerium für Tourismus und Antiken nennt den Sonnenlauf als Grund dafür, dass die Gräber im Westen liegen – der Sonnengott ging dort unter, um im Osten wiedergeboren zu werden. Dieselbe Behörde hält ausdrücklich fest, dass die Friedhöfe in Ägypten deshalb generell am Westufer des Nils lagen und nicht nur die von Luxor.

Drei Reisen dieses Hauses führen Luxor als eigene Etappe. Zwei davon erreichen die Stadt über den Fluss und die dritte per Inlandsflug ab Kairo – die Strecke auf dem Wasser selbst gehört nicht hierher, sondern zu den Nilkreuzfahrten . In allen drei Fällen liegen zwei Nächte in Luxor an, und in allen drei Fällen steht dasselbe Haus im Reiseverlauf, Al Moudira am Westufer. Wo die Quellen nichts hergeben, steht das auf dieser Seite ausdrücklich.

Geschrieben von: Nils Lindhorst Zuletzt aktualisiert am: 16. September 2026

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Anreise und Wege nach Luxor

Die Angaben in diesem Kasten betreffen Fernverbindungen nach Luxor, nicht die Wege innerhalb Luxors. Der Flugplan stammt von einem Aggregator und nicht von den Gesellschaften selbst, weil EgyptAir und Air Cairo automatisierte Abrufe sperren. Hinter der Frequenz steht deshalb ein Stichtag, hier der Stand September 2026, und Linienflug wie Nachtzug beginnen in Kairo .

1# Linienflug nach Kairo

49 Flüge pro Woche, Stand 16. September 2026, im Schnitt rund sieben täglich – kürzeste Flugzeit 1 Stunde 10 Minuten, Streckenlänge 510 Kilometer, Abflüge zwischen 00:05 und 23:55, fünf Fluggesellschaften, alle namentlich ausgewiesen: Air Cairo, EgyptAir, Neos, Nesma Airlines und Nile Air. Die kürzeste der drei Reisen mit Luxor-Etappe nutzt ihn – Pharaonengeschichte trifft Ruhe am Roten Meer .

2# Nachtzug aus dem Norden

Schienenentfernung Kairo–Luxor 671 Kilometer, Betreiber seit 2023 Abela Trains, Abfahrt ab dem Bahnhof Bashtil und nicht ab Ramses – in Luxor halten die täglich verkehrenden Züge 82, 83, 86 und 87, die zwischen Kairo und Assuan fahren.

3# Straße aus Hurghada

Straßenentfernung 289,3 Kilometer, mit dem Auto 3 Stunden 47 Minuten, mit dem Fernbus von Go Bus rund vier Stunden – keine Angabe zur Zahl der täglichen Verbindungen, zwei Quellen nennen zwei bzw. drei.

Heißluftballon über Luxor – Flugbetrieb und Absagen

Über Luxor gilt für Ballonflüge eine behördliche Regel. Die Zivilluftfahrtbehörde lässt Ballonflüge nach einem Regelstand von 2022 ausschließlich westlich des Nils zu, das Überqueren zur Ostbank ist untersagt, und die Ballons halten Abstand zum Anflugverkehr des Flughafens Luxor. Dazu kommt eine Höhengrenze, die dieselbe Regel festlegt. Der Startplatz liegt am Westufer, wenige Schritte vom Ramesseum entfernt.

Wie viel dort morgens in der Luft ist, schwankt stark. Die amtliche ägyptische Nachrichtenagentur meldet für einen Morgen im April 2026 vom Ballonflugplatz am Westufer 48 Flüge mit mehr als 850 Reisenden, für einen Morgen im Januar 150 Flüge mit mehr als 3.500. Belegt sind damit einzelne Morgen und kein Mittelwert, und diese Seite rechnet sie weder auf den Tag noch auf das Jahr hoch.

Im vergangenen Sommer stand der Ballonbetrieb drei Monate still. Vom 1. Juni bis zum 30. August setzten die Behörden alle kommerziellen Ballonflüge aus, auf gemeinsamen Antrag der Ballonfirmen und begründet mit den Sommertemperaturen in Oberägypten. Zwei Meldungen desselben Hauses nennen es die erste Sommerpause in 38 Jahren Ballonbetrieb. Die zunächst für Anfang September vorgesehene Wiederaufnahme verschoben die Behörden dann wegen der Wetterlage, und seit dem 15. September fliegen die Ballons wieder – zunächst als Testflüge der Piloten ohne Fluggäste, den kommerziellen Flügen vorausgehend.

Auch in der Hochsaison sagen die Behörden kurzfristig ab. Die staatliche Medienbehörde dokumentiert das in der Saison vor der Sommerpause dreimal – am 10. Januar für den zweiten Tag in Folge, am 17. Februar und am 25. März. Jedes Mal stoppten die Behörden den Betrieb für alle Anbieter zugleich.

Die Begründung ist jedes Mal die Windlage. Die Windgeschwindigkeit lag über der sicheren Startgrenze, und die Februar- wie die Märzmeldung nennen dazu eine Drehung der Windrichtung von West auf Ost und plötzliche Turbulenzen in den oberen Luftschichten. Ein Ballonflug in Luxor ist kein Termin, sondern eine Option mit Wetterbedingung.

Ein Anbieter aus dem untersuchten deutschen Vergleichsfeld führt den Ballon ausdrücklich unter den Leistungen, die im Reisepaket nicht enthalten sind. Über die übrigen untersuchten Anbieter liegt dazu keine Angabe vor. Ägypten exklusiv erleben ist die einzige der drei Reisen, die den Heißluftballon über Theben-West im Reiseverlauf führt. Was buchbar ist, bleibt damit an das Wetter am Morgen gebunden.

Ballonfahrt in Luxor – Korb und Ablauf

Der Start liegt rund eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang. Die Flugdauer liegt bei 30 bis 45 Minuten, die Flughöhe bei rund 1.500 Fuß, und geflogen wird ausschließlich über dem Westufer. Ein Betreiber gab Anfang 2025 20 bis 30 Personen je Korb an, daneben Sonderballons für zwei oder vier.

Im Winter fliegt eine Firma bis zu sechs Mal am Tag, im Sommer drei Mal. Der Leiter des Ballonflugplatzes und der Verband der Ballonfirmen beaufsichtigen den Start, die Freigabe für den Luftraum erteilt die Egyptian Airports Company. Jeden Ballon prüft diese Firma nach eigener Darstellung vor dem Start.

Ein bunter Heißluftballon fliegt über das raue Terrain der ägyptischen Wüste bei Sonnenuntergang.

Das Tal der Könige in Ägypten

Über dem Tal steht eine pyramidenförmige Bergspitze. Das Ministerium für Tourismus und Antiken deutet sie als Zeichen des Göttlichen und weist sie einem Totenaspekt der Hathor zu, der Mistress of the West. Dieselbe Quelle begründet die Westlage der Gräber mit dem Sonnenlauf, und diese Begründung gilt für ägyptische Friedhöfe insgesamt und nicht nur für Theben-West bei Luxor. Der Berg gehört damit zur Begründung und nicht zur Kulisse.

Das Ministerium schreibt von über sechzig Gräbern im Tal. Dazu kommen zwanzig weitere unvollendete, die kaum mehr als Gruben sind – die beiden Zahlen stehen nebeneinander, und diese Seite addiert sie nicht. Hier liegen die Herrscher der achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Dynastie des Neuen Reiches, das um 1550 v. Chr. begann, dazu Familienmitglieder und einzelne hochrangige Nichtkönigliche. Der erste gesicherte Königsbestattete ist Thutmosis I. Das Tal zerfällt in Ost- und Westtal, und im Westtal liegt nur eine Handvoll Gräber.

Geöffnet ist das Tal täglich ab 6 Uhr. Der letzte Einlass liegt im Sommer bei 17 Uhr, im Winter und im Ramadan eine Stunde früher. Für alle Stätten schreibt das Ministerium, man solle mindestens eine Stunde vor Schließung eintreffen – das ist keine Empfehlung dieser Seite, sondern der Wortlaut der Behörde, und er gilt für das gesamte Westufer. Fotografieren mit dem Mobiltelefon ist kostenfrei.

Fünf Gräber am Westufer haben ein eigenes Ticket neben dem Basisticket. Die amtliche Preisliste des Ministeriums für Tourismus und Antiken führt sie namentlich: Tutanchamun, Ramses V. und Ramses VI., Sethos I., Eje und Nofretari. Keines davon steht auf der Buchungsplattform desselben Ministeriums, die Tickets gibt es nur vor Ort, und kein untersuchter Anbieter weist eines dieser Gräber als Inklusivleistung aus.

Gräber im Tal der Könige

Hier geht es nicht um eine Pyramide, sondern um Gänge im anstehenden Fels. Das Ministerium gibt zum ersten Königsgrab den Beamten Ineni wörtlich wieder: „I oversaw the excavation of the cliff-tomb of his Person in privacy", und weiter „none seeing, none hearing". Thutmosis I., den das Ministerium als dritten König der achtzehnten Dynastie führt, ist der erste gesicherte König des Tals. Das Zitat stammt nicht aus einer Nacherzählung, sondern von der Behördenseite zur Stätte selbst, und mehr sagt die Quelle zum Vorgang der Anlage nicht.

Ein schmaler holzweg innerhalb der Grabanlagen im Tal der Könige in Luxor, Ägypten, gesäumt von alten ägyptischen Wandreliefs und Hieroglyphen.

Der Hatschepsut-Tempel am Westufer

Der Tempel heißt Djeser-djeseru, „the Holy of Holies", und liegt in Deir al-Bahari. Entworfen hat ihn der Amun-Verwalter Senenmut, und er steht direkt gegenüber von Karnak, mit drei Ebenen, die jede am hinteren Ende eine Kolonnade tragen. Auf der obersten Ebene lehnen mumienförmige Statuen der Hatschepsut als Osiris an den Pfeilern.

Er ist Totentempel der Königin, die Pharao wurde, trägt aber fünf weitere Kulte – Thutmosis I., Hathor, Anubis, Ra-Harachte und, an erster Stelle, Amun. Dessen Sanktuar führt am Ende des oberen Hofes in den Fels. Geöffnet ist er ab 6 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr im Sommer und eine Stunde früher im Winter und im Ramadan.

Der Totentempel der Hatschepsut, ein altägyptischer Tempel, der in Klippen bei Luxor eingebaut ist, mit zwei großen Sphinx-Statuen, die den Eingangsweg unter einem klaren blauen Himmel flankieren.

Der Karnak-Tempel in Luxor

Die alten Ägypter nannten den Komplex Ipet-Sut, „The Most Select of Places". Karnak ist kein einzelner Tempel, sondern ein Verbund aus vier Bezirken – dem Amun-Bezirk als größtem, dem Mut-Bezirk im Süden, dem Month-Bezirk im Norden und Echnatons Tempel für Aton im Osten. Dazu kommen der Chons-Tempel, der Opet-Tempel, der heilige See und am Ostende das Ach-menu Thutmosis' III. Wer den Karnak-Tempel plant, plant eine Anlage und kein einzelnes Gebäude.

Die Bauzeit der Anlage lässt sich nur als Eckdaten angeben. Die frühesten Belege stammen aus der Regierungszeit Intefs II., die letzten Bauarbeiten reichen bis in die Ptolemäerzeit, und in römischer Zeit kamen Ergänzungen hinzu. Fast jeder König des Neuen Reiches hat hier gebaut. Eine Dauer in Jahren nennt das Ministerium nicht, und diese Seite rechnet keine aus – die im Netz kursierenden Spannen stehen ohne Quelle nebeneinander.

Die Säulenhalle von Karnak

Die Große Säulenhalle trägt 134 Säulen. Von ihnen erreichen nur die zwölf mittleren 21 Meter, die übrigen messen 15 Meter – beide Werte nennt das Ministerium, die 122 ist die Differenz daraus. Das Karnak Great Hypostyle Hall Project der University of Memphis nennt die kleineren Säulen ausdrücklich mit dieser Zahl und bestätigt die Verteilung: Die zwölf großen übertreffen zwanzig Meter, die kleineren bleiben mehrere Meter darunter. Angefangen hat die Halle möglicherweise Amenophis III., gebaut und dekoriert haben sie Sethos I. und Ramses II.

Geöffnet ist die Anlage an allen sieben Wochentagen von 6 bis 17 Uhr. Der letzte Einlass liegt bei 16 Uhr, und zwar in Sommer, Winter und Ramadan gleichermaßen. Das ist die Angabe, die im geprüften Wettbewerbsfeld keine einzige Seite trägt, und zwischen letztem Einlass und Schließung liegt damit genau eine Stunde.

Die Ton-und-Licht-Show in Karnak

Die Show betreibt die staatliche Misr Company for Sound, Light and Tourism Development. Auf dem Spielplan stehen zwei Vorstellungen pro Abend – 20 Uhr auf Englisch, 21 Uhr in allen Sprachen, donnerstags stattdessen auf Arabisch. Der Betreiber nennt zehn Sprachen, ohne sie aufzuzählen, und diese Seite ergänzt die Liste nicht – die zweite Vorstellung findet erst ab einer Mindestteilnehmerzahl statt, und der Betreiber weist den Spielplan ausdrücklich als änderbar aus.

Der Luxor-Tempel am Ostufer

Der Tempel hieß Ipet-resyt, „Southern Sanctuary". Er liegt nach Angaben des Ministeriums rund drei Kilometer südlich des Karnak-Tempels, und eine Sphingenallee verband die beiden Anlagen miteinander. Anders als die meisten anderen ägyptischen Tempel folgt er keiner Ost-West-Achse, sondern zeigt auf Karnak – wegen des Opet-Festes, bei dem die Kultbilder von Amun, Mut und Chons hierher zogen. Die drei Kilometer sind eine Entfernung und keine Wegezeit, und eine Fahrzeit zwischen beiden Tempeln nennt keine belastbare Quelle.

Am Bau haben mehrere Herrscher nacheinander gearbeitet. Der älteste erhaltene Bauteil ist ein Schrein Hatschepsuts, der Kern stammt von Amenophis III., und Peristylhof und Pylon gehen auf Ramses II. zurück. Die Große Kolonnade besteht aus zwei Reihen von je sieben kolossalen Säulen, und ihre Dekoration vollendeten nach Angaben des Ministeriums Tutanchamun und Haremhab. Die Anlage ist damit über mehrere Dynastien gewachsen.

Im späten dritten Jahrhundert bauten die Römer ein Kastell um den Tempel. Die Malereien darin zeigten Kaiser Diokletian und seine drei Mitregenten. Das Ministerium hält fest, dass sie größtenteils verschwunden sind und an ihrer Wiederherstellung gearbeitet wird. Was am Luxor-Tempel heute sichtbar ist, stammt damit aus mehreren Epochen.

Der Obelisk von Luxor

Vor dem Pylon stand ein Paar 25 Meter hoher Obelisken Ramses' II. Nur einer steht noch dort, der andere steht seit dem neunzehnten Jahrhundert auf der Place de la Concorde in Paris. Das belegt das ägyptische Ministerium selbst und nicht eine französische Quelle, und die Höhenangabe gilt dem Paar und nicht dem Pariser Stein allein. Eine eigene Höhe für den Pariser Obelisken steht deshalb hier nicht.

Abendeinlass am Luxor-Tempel

Der Tempel ist nach Angaben des Ministeriums an allen sieben Wochentagen bis 20 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist 19 Uhr, in Sommer, Winter und Ramadan gleich. Von den sieben geprüften Tempel- und Gräberstätten Luxors lässt allein der Luxor-Tempel abends ein – die sechs übrigen schließen den Einlass um 16 oder 17 Uhr. Die sieben sind Karnak-Tempel, Luxor-Tempel, Tal der Könige, Hatschepsut-Tempel, Tal der Königinnen, Medinet Habu und Ramesseum – das Luxor-Museum gehört nicht dazu, und für einen Zugang außerhalb der Einlasszeiten gibt es keine Quelle.

Ägyptischer Luxor-Tempel bei Dämmerung mit großen Pharaonenstatuen und hohen Sandsteinsäulen, die in warmem Licht vor einem klaren Abendhimmel erstrahlen.

Belegte und offene Angaben

Was wir belegen können — und was nicht

Die Öffnungs- und Einlasszeiten, die Datierungen und die Stättenstruktur stammen vom ägyptischen Ministerium für Tourismus und Antiken. Die Ballonangaben kommen von der staatlichen Medienbehörde und der Zivilluftfahrtbehörde, die Hausangaben vom Betreiber selbst und von Relais & Châteaux. Wo eine dieser Stellen nichts hergibt, steht hier die ausgeschriebene Fehlanzeige.

Eine Angabe bliebe sonst unwidersprochen stehen. Für das im Netz kursierende tägliche Besucherkontingent und die Aufenthaltsdauer im Grab der Nofretari im Tal der Königinnen gibt es keine Behördenquelle. Die Suche lief über vier Kanäle des Ministeriums – Stättenseite, amtliche Preisliste, Buchungsplattform und allgemeine Besuchsregeln –, und keiner von ihnen nennt eine Mengen- oder Zeitbegrenzung.

Drei weitere Lücken gehören hierher. Der Flugplan ist nur über einen Aggregator belegbar, weil EgyptAir und Air Cairo automatisierte Abrufe sperren. Die Zahl der täglichen Fernbusverbindungen aus Hurghada ist nicht belegbar – zwei Quellen nennen zwei verschiedene Werte, und Go Bus veröffentlicht keinen auswertbaren Fahrplan. Und Wegezeiten innerhalb Luxors nennt keine belastbare Quelle.

Angaben recherchiert im September 2026.

Luxors Sehenswürdigkeiten auf beiden Ufern

Luxors Sehenswürdigkeiten verteilen sich auf zwei Ufer. Am Ostufer stehen der Karnak-Tempel und der Luxor-Tempel, am Westufer liegen Theben-West mit dem Tal der Könige, Deir al-Bahari, das Tal der Königinnen, Medinet Habu und das Ramesseum. Die Reise Eine Reise durch Jahrtausende führt das Westufer ausdrücklich im Etappentext. Wer nur einen Tag hat, plant deshalb nach Ufern und nicht nach Einzelstätten.

Tal der Königinnen, Medinet Habu und Ramesseum öffnen sämtlich ab 6 Uhr. Der letzte Einlass liegt bei 17 Uhr im Sommer und eine Stunde früher im Winter und im Ramadan. Die Buchungsplattform des Ministeriums führt für Luxor zehn Stätten und Museen: Luxor-Tempel, Karnak-Tempel, Hatschepsut-Tempel, Deir el-Medina, Tal der Könige, Luxor-Museum, Medinet Habu, Mumifizierungsmuseum, Ramesseum und die Gräber der Adligen. Diese zehn sind die Liste der Behörde und keine Auswahl dieser Seite.

Die Memnonkolosse am Westufer

Auf der redaktionellen Ministeriumsseite antwortet für die Memnonkolosse keine von vier geprüften Adressvarianten – alle vier liefern HTTP 404. Belegt sind die Kolosse über die amtliche Preisliste, dort mit Öffnung von 6 bis 17 Uhr und in allen vier Spalten mit einem Strich – kein Ticket, freier Zugang. Sie sind damit die einzige der neun geprüften Luxorer Stätten ohne Eintritt.

Auch für Luxor als Ort gibt es keine Übersichtsseite des Ministeriums. Die beiden naheliegenden Adressen für Luxor und für Theben antworten mit demselben Fehlercode, und was existiert, sind die Einzelseiten der Stätten. Wer die Einlasszeit einer Luxorer Stätte sucht, findet sie deshalb nicht auf der redaktionellen Seite, sondern auf der Buchungsplattform desselben Ministeriums für Tourismus und Antiken. Das ist keine Kritik, sondern der Weg zur Angabe.

Das Luxor-Museum am Ostufer

Das Luxor-Museum öffnet zweimal am Tag und nicht durchgehend. Im Sommer lässt es ab 9 Uhr ein, letzter Einlass 12 Uhr, und noch einmal ab 17 Uhr mit letztem Einlass 19 Uhr. Im Winter enden die beiden Fenster mit Einlass um 13 und um 20 Uhr, im Ramadan eine Stunde früher am Abend.

Auch für das Luxor-Museum antwortet auf der redaktionellen Ministeriumsseite keine von vier geprüften Adressvarianten. Belegt ist es über die Buchungsplattform und die amtliche Preisliste, die das Ministerium für Luxor führt. Fotografieren mit dem Mobiltelefon ist kostenfrei, und Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Ein Panorama-Blick auf den Nil-Ufer in Luxor mit Gebäuden und einem Berg im Hintergrund unter klarem blauen Himmel.

Al Moudira am Westufer von Luxor

Al Moudira liegt am Westufer von Luxor, nahe dem Tal der Könige. Gegründet hat das Haus Zeina Aboukheir, und der Name heißt auf Arabisch „die Chefin" – so nannten sie die Arbeiter und Handwerker auf der Baustelle. Entworfen hat es der in London ausgebildete ägyptische Architekt Olivier Sednaoui, ergänzt vom Schweizer Landschaftsarchitekten Tobias Bucher und der ägyptischen Architektin Dina Abou Alia. Ein Gründungsjahr steht hier nicht, weil das Haus selbst und der Verband zwei verschiedene Jahre nennen und ein zwischen ihnen gewählter Wert keine Angabe wäre, sondern eine Behauptung.

Das Haus führt 54 Suiten. Sie gruppieren sich um zehn Innenhöfe, und das Haus beschreibt sich selbst als eine Wabe aus zehn Höfen. Nach eigener Angabe ist es das erste Haus Ägyptens, das Mitglied bei Relais & Châteaux wurde – der Verband selbst führt den Rang auf seiner Hausseite nicht. Eine Grundstücksfläche steht hier nicht, weil drei Quellen drei verschiedene Werte nennen.

Die Villen führt das Haus als eigenes Produkt. Sie laufen unter dem Namen Moudira Collection, getrennt von den Suiten, und eine Zahl steht hier nicht, weil die Quelle die einzelnen Villen nicht benennt. Die einzige Luxor-Ortsseite des geprüften Premiumkorpus nennt vier Häuser ohne eine einzige Flächenangabe. Diese Seite nennt die Spanne und ihre Quelle dazu.

Sechs Suitenkategorien im Al Moudira

Die Suiten verteilen sich auf sechs Kategorien, alle mit ausgewiesener Fläche. Sie heißen Deluxe Suite, Junior Suite, Signature Suite, Luxury Suite, Fountain Suite und Family Suite. Die Spanne reicht von 50 bis 55 Quadratmetern in der kleinsten Kategorie bis zu 100 Quadratmetern in der größten.

Zwei der sechs Flächen sind an der Hausquelle gegengeprüft und identisch. Die Zahlen sind Betreiberangaben und keine eigene Messung, und wie viele Einheiten auf welche Kategorie entfallen, weist der Betreiber nicht aus. Kategorien und Konditionen stehen eine Klickebene tiefer auf der eigenen Seite des Hauses in Luxor.

Außenansicht des Al Moudira Hotels mit traditioneller marokkanischer Architektur, kunstvollen Holzschnitzereien und gewölbten Fenstern, umgeben von grüner Vegetation.
Bereit für Luxor und Theben-West?

Rundreisen mit Luxor-Etappe

Drei Reisen führen Luxor als eigene Etappe mit je zwei Nächten. In allen drei Fällen steht dasselbe Haus am Westufer im Reiseverlauf, und die Reisedauern liegen zwischen neun und vierzehn Tagen. Die längste kommt per Dahabiya an, eine zweite per Schiff aus dem Süden, die dritte per Inlandsflug ab Kairo.

Hotels in Luxor

Ein Haus steht hier zur Auswahl, und das ist eine Entscheidung und kein Mangel. Das zweite historische Haus am Ort, das Mandarin Oriental Winter Palace, ist geschlossen und eröffnet nach Angaben des Betreibers im Juli 2027 wieder. Kategorien und Konditionen stehen eine Klickebene tiefer.

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Häufige Fragen zu Luxor

Wo liegen Luxor und das Tal der Könige?

Luxor liegt am Nil, und die Stadt teilt sich auf zwei Ufer. Am Ostufer stehen der Karnak-Tempel und der Luxor-Tempel, zwischen ihnen nach Behördenangabe rund drei Kilometer. Am Westufer liegen die Königsgräber, und das Ministerium für Tourismus und Antiken begründet das mit dem Sonnenlauf – der Sonnengott ging im Westen unter. Nach Kairo dauert der kürzeste Linienflug 1 Stunde 10 Minuten, und eine innerörtliche Wegezeit steht hier bewusst nicht.

Was ist das Tal der Könige?

Es ist die Grabstätte der Herrscher der achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Dynastie des Neuen Reiches. Gebaut sind die Gräber nicht als Pyramide, sondern als Gänge im anstehenden Fels. Das Tal zerfällt in Ost- und Westtal, und das Ministerium für Tourismus und Antiken führt beide Teile unter einem Namen.

Wie viele Gräber gibt es im Tal der Könige?

Das Ministerium schreibt von über sechzig Gräbern und zwanzig weiteren unvollendeten, die kaum mehr als Gruben sind. Die beiden Zahlen stehen nebeneinander, und diese Seite addiert sie nicht. Fünf Gräber am Westufer von Luxor haben ein eigenes Ticket neben dem Basisticket, und das Ministerium für Tourismus und Antiken nennt sie in seiner amtlichen Preisliste namentlich.

Welche Gräber im Tal der Könige sind geöffnet?

Das lässt sich vorab nicht sagen, und keine der 48 geöffneten Wettbewerberseiten sagt es – belegt ist der Einlass ab 6 Uhr, der letzte Einlass 17 Uhr im Sommer und eine Stunde früher im Winter. Das Ministerium empfiehlt, mindestens eine Stunde vor Schließung da zu sein. Kein untersuchter Anbieter weist eines der fünf Sondergräber als Inklusivleistung aus, und eine Grabliste, eine Kontingentzahl und eine Aufenthaltsdauer stehen hier deshalb nicht.

Wie weit ist es von Hurghada nach Luxor?

Auf der Straße sind es 289,3 Kilometer. Mit dem Auto dauert die Fahrt 3 Stunden 47 Minuten, mit dem Fernbus von Go Bus rund vier Stunden. Eine Angabe zur Zahl der täglichen Verbindungen steht hier nicht: Zwei Quellen nennen zwei verschiedene Werte, die Betreiberseite liefert keinen auswertbaren Fahrplan, und belegbar sind damit Entfernung und Fahrzeit, nicht die Frequenz.

Wie läuft ein Ballonflug über Theben-West ab?

Der Start liegt rund eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, die Flugdauer bei 30 bis 45 Minuten, und die Ballons bleiben westlich des Nils. Dazu gehört die zweite Hälfte der Antwort: Die Behörden der Provinz Luxor haben in der Saison vor der Sommerpause dreimal dokumentiert alle Flüge kurzfristig gestoppt, jedes Mal wegen der Windlage. Ein Ballonflug in Luxor ist deshalb kein Termin, sondern eine Option mit Wetterbedingung.

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